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03. Aug 2020

Umsteigefreie Verbindung mit der Regional-Stadtbahn Neckar-Alb


In der Tübinger und Reutlinger Innenstadt ist dazu der Neubau von Stadtbahnlinien als Straßenbahnen vorgesehen, die an den jeweiligen Hauptbahnhöfen mit den bestehenden Eisenbahnstrecken verknüpft werden. Die Bestandsstrecken in der Region werden elektrifiziert und für die Taktverdichtung und Angebotsverbesserung teilweise zweigleisig ausgebaut. Die Einrichtung neuer Haltepunkte an den Bestandsstrecken erhöht zusätzlich die Erschließungswirkung. Um mit jeweils vergleichsweise geringen Herstellkosten bereits kurz- und mittelfristige verkehrliche Wirkungen zu erzielen, wurde die RSB in so genannte Module unterteilt.

Das Modul 1 ist die erste Baustufe zur Realisierung der RSB und besteht aus der Elektrifizierung und dem Ausbau der Ermstalbahn zwischen Metzingen und Bad Urach sowie der Ammertalbahn zwischen Tübingen und Herrenberg. Zusätzlich ist vorgesehen an der Neckar-Alb-Bahn zwischen Metzingen und Tübingen neue Haltepunkte zur besseren Erschließung einzurichten.
Durch die Umsetzung der Elektrifizierung von Ermstal- und Ammertalbahn können die bereits heute zwischen Herrenberg und Bad Urach verkehrenden Züge beschleunigt und mit einer höheren Betriebsqualität gefahren werden. Fahrzeitgewinne werden auch genutzt um zusätzliche Halte bedienen zu können. Zusätzlich wird die Kapazität der Strecken erhöht, um der in den letzten Jahren gestiegenen Verkehrsnachfrage besser gerecht zu werden.

Die TTK ist mit den Planungsleistungen der Lph 5 bis 8 für die Verkehrsanlagen, Ingenieurbauwerke und Technischer Ausrüstung für die Realisierung des Moduls 1 im Bereich der Neckar-Alb Bahn zwischen Tübingen und Metzingen als Generalplaner beauftragt.